Prof. Hans Michael Piper
Rektor der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Schirmherr des TBK Düsseldorf
Eigentlich haben’s Teddybären wirklich gut: Sie werden von den Kinder geknufft und geherzt und meistens auch gut beschützt. Aber manchmal wird es ihnen einfach zuviel! Denn bei so viel Drücken und Kuscheln kann man als Teddybär schonmal eine Verletzung abbekommen.
Ein Verband? Ein Gips? Ein Löffel leckeren Hustensaft? Wenn Not am Bären ist, dann hilft das Teddybärenkrankenhaus – TBK – an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf! Die studentischen Doktorinnen und Doktoren wissen ganz genau, wie man Teddy am besten helfen kann. Aber dafür brauchen sie die Hilfe der Kinder!
Auf dem Familientag zeigt das TBK, was es im Krankenhaus alles gibt, warum manchmal nur ein Doktor helfen kann und wie Ärztinnen und Ärzte es hinbekommen, dass es Teddy dann wieder besser geht.
Dazu lade ich alle Kinder im Vorschulalter von drei bis sechs Jahren und natürlich ihre Eltern sehr herzlich ein!
Wir freuen uns auf Eurer und Ihr Kommen!
Prof. Hans Michael Piper
Rektor der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Schirmherr des TBK Düsseldorf
Univ.-Prof. Dr. med. E. Mayatepek
Geschäftsführender Direktor
Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Das Teddybärkrankenhaus Düsseldorf ist ein Projekt der Fachschaft Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, welches ich als geschäftsführender Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin ausdrücklich unterstütze.
Die Idee des Teddybär-Krankenhauses stammt ursprünglich aus Skandinavien. In Düsseldorf wird das Projekt regelmäßig einmal jährlich mit großem Erfolg durchgeführt. Das Teddybär-Krankenhaus ist über die Landesgrenzen hinaus beliebt: Inzwischen können Kinder in ganz Europa ihre Plüschtiere von Teddy-Docs behandeln lassen.
Vom 30 Mai bis 02 Juni 2010 können Kinder ihre kranken Stofftiere und Puppen auch in diesem Jahr wieder von Düsseldorfer Medizinstudenten behandeln lassen. Dieses Mal werden die Medizinstudenten zusätzlich durch Studenten der Pharmazie und Zahnmedizin unterstützt. Ziel des Projekts ist es u.a. Kindern auf spielerische Weise die Angst vor einem Arztbesuch oder einem Krankenhausaufenthalt zu nehmen. Dafür wird im Teddy-Krankenhaus mit Anmeldung, Behandlungszimmer, Operationssaal, nachgebauten Röntgengeräten, Apotheke und sogar im Krankenwagen gearbeitet.
Im Behandlungszimmer erfragen die Teddy-Docs die Krankengeschichte von den "Eltern" der Stofftiere. Anschließend werden die Teddys untersucht und behandelt. Dies beschränkt sich auf nicht invasive Maßnahmen wie Abhören, Abtasten und Verbände anlegen. Je nach Diagnose kommen die kleinen Patienten zum Röntgen oder auch in den Operationssaal. Mit dem passenden Rezept können die "Eltern" in die Apotheke, wo sie - statt echter Medizin - mindestens ebenso wirksame Gummibärchen und Bonbons erhalten.
Die Düsseldorfer Studenten wollen den Kindern die ungewohnte Situation beim Arzt oder im Krankenhaus spielerisch näher bringen. Die Kleinen werden groß und tragen nun die Verantwortung für ihre "Kinder". Eine neue Situation, der sie mit viel Neugier und Eifer begegnen. Im Vorfeld erarbeiten die Kinder oft bereits im Kindergarten das Thema "Krankheit" und besprechen die Krankheitsgeschichten der Plüschtiere. Auch die Medizinstudenten bereiten sich mit viel Engagement auf ihre Rolle als "Ärzte" vor. Erfahrene Teddy-Docs berichten den jüngeren, wie die Kinder in bestimmten Situationen reagieren und welche Fragen sie häufig stellen. Nähere Informationen finden sich unter http://www.tbk-duesseldorf.de/.
Ich danke der Fachschaft Medizin, allen Organisatoren und den Teddy-Docs ausdrücklich und ganz herzlich für das große ehrenamtliche Engagement zum Wohle unserer Kinder. Ich würde mich daher freuen wenn möglichst viele Eltern und Kindergärten diese Idee unterstützen und die Gelegenheit zum Besuch des Teddybärkrankenhauses mit Ihren Kindern wahrnehmen würden.
Univ.-Prof. Dr. med. E. Mayatepek
Geschäftsführender Direktor
Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
